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Venedig - Die Durchlauchtigste

Fahrt der Deutsch- und Kunstleistungskurse

 

Tag 1 (Sonntag, 9.10.)

Unser Flieger nach Venedig startete um 12.10 Uhr vom Flughafen Schönefeld und landete gegen 14.00 Uhr am Flughafen Marco Polo. Venedig begrüßte uns mit angenehmem, sonnigen Wetter, was uns natürlich freute. Mit dem Bus gelangten wir zu unserem Hotel San Guilano. Nachdem wir dort ankamen, wurden als erstes die Zimmer aufgeteilt und, als das getan war, ging jeder auf sein Zimmer um auszupacken. Um 18.30 Uhr trafen wir uns alle gemeinsam zum Abendessen und besprachen den Plan für den Abend.

Nach dem Abendessen machten wir uns fertig und fuhren mit der Straßenbahn in die Innenstadt. Von dort aus spazierten wir durch die Gassen Venedigs und gelangten nach einiger Zeit zu unserem gewünschten Ziel, dem Markusplatz. Dort schauten wir uns den berühmten Markusdom und den Markusturm an. Auf dem Weg dorthin kauften sich einige von uns noch ein original italienisches Eis und wir blieben oft stehen, um uns welche der vielen schönen Gebäude Venedigs anzusehen. Nachdem wir am Markusplatz waren, verweilten wir etwas am Rande des Canal Grande. Danach liefen wir weiter durch die Stadt und kamen bei einer weiteren Sehenswürdigkeit an, nämlich der Rialto-Brücke. Diese überquerten wir und machten uns dann auf den Heimweg. (Selma)

 

Tag 2 (Montag, 10.10.)

Am zweiten Tag der Venedigreise haben wir uns zunächst alle zum Frühstück um 8:30Uhr getroffen. Um 9:30 Uhr sind wir mit der Straßenbahn in die Innenstadt gefahren und dann mit dem Boot zu unserem eigentlichen Ziel San Giorgio, wobei es auch zum ersten Mal mit dem Boot durch Venedig  ging. Einige Mitschüler und auch ich stiegen ein paar Stationen zu früh einfach aus und mussten  alleine nach San Giorgio finden, was dann aber nicht so schwer war wie befürchtet. Dort angekommen besichtigten wir direkt die Kirche San Giorgio Maggiore. Sie war sehr groß und wir hatten auch die Chance auf den Glockenturm  gehen. Die Aussicht war unvergesslich und man konnte auf das Stadtviertel Dorsoduro blicken. Mit so einer Aussicht konnte man tolle Fotos schießen und einige Schüler haben auch die Aussicht gezeichnet. Nach einer Weile sind wir mit dem Boot nach Salute gefahren, um die Peggy-Gugenheim-Collection  anzuschauen. Es gab viele Kunstwerke von berühmten Künstlern zu sehen, wie z.B. von Pablo Picasso. (Tunahan)

 

Tag 3 (Dienstag 11.10.)

Um 8.30 Uhr trafen wir uns zum Frühstück und um 9.45 Uhr gingen wir vom Hotel aus los. Auf dem Weg zur Straßenbahn sind wir kurz zum Supermarkt gegangen, um uns etwas zu essen zu kaufen, da wir heute den ganze Tag die Architektur-Biennale besuchen würden. In die Stadt haben wir die Fähre bis Arsenale genommen. Von dort aus sind wir durch die engen Gassen Venedigs zur Ausstellung gelaufen. Dort konnte man verschiedenste architektonische Konstruktionen besichtigen und erfuhr auch etwas über die Lebensweise in verschiedenen Ländern. Was mir aufgefallen ist, ist, dass manche es wirklich sehr schwer haben, es gab Kinder, die arbeiten mussten, um ihre eigene Wohnung aufzubauen. Wir haben Glück, wie wir leben.

Nach einer Stunde Mittagspause gingen wir in den zweiten Teil der Biennale, in dem die Pavillons vieler Länder standen. Im deutschen Pavillon waren die Türen rausgenommen, als Symbol für die Aufnahme der Flüchtlinge. Nach dem Besuch war noch etwas Zeit, in der wir uns selbständig etwas anschauen konnten. Nach dem Abendessen haben wir uns noch über unsere Eindrücke ausgetauscht. Der Tag hat sehr Spaß gemacht, die Stadt Venedig ist sehr schön. (Sevde)

 

 Tag 4 (Mittwoch 12.10.)

Auf dem Programm des vierten Tages in Venedig stand der Strand, an dem "Tod in Venedig" von Thomas Mann spielt. Mit der Fähre sind wir zur Insel Lido gefahren. Viele Orte werden hier mit der Fähre erreicht, es ist ein Linienverkehr eingerichtet. Die Fahrt zum Strand dauerte fast eine Stunde. Von dort aus sind wir zum Grand Hotel des Bains gelaufen. Dort spielt die Novelle von Thomas Mann, es ist allerdings schon lange geschlossen. Am Strand haben wir dann die Schlussszene inszeniert, in der es um den Tod des Protagonisten geht, und Fotos davon gemacht. Die Atmosphäre war für alle Schüler sehr angenehm, da viel gelacht wurde untereinander und jeder den Strand bewunderte.

Anschließend sind wir gemeinsam zum Markusdom gefahren. Die Kathedrale ist sehr alt. Der ganze Innenraum bildet einen Höhepunkt der Mosaikkunst des Abendlandes. Die Mosaiken bedecken eine Fläche von 8.000 m2 und bilden damit eine der größten zusammenhängenden Mosaikflächen der Welt. Für manche Schüler war es etwas langweilig, andere waren von der Kunst und Architektur sehr fasziniert. (Zeliha)

 

Tag 5 (Donnerstag 13.10.)

Am letzten Tag unserer Kursfahrt in Venedig frühstückten wir wie jeden Morgen um 08.30 Uhr. Eine Stunde später mussten wir auschecken. Die Mitarbeiter in dem Hotel, in dem wir waren, stellten uns netterweise einen Bereich in der Lobby zur Verfügung, damit wir dort unsere Koffer ablegen konnten und sie nicht mit uns schleppen mussten. 

Dann machten wir uns auf den Weg zur Galleria dell' Accademia, ein Kunstmuseum für Gemälde aus der Geschichte Venedigs. Wir hatten die Aufgabe, ein Bild auszusuchen und auf eine Postkarte eine Zeichnung dazu anzufertigen. Nachdem wir damit fertig waren, hatten wir noch etwas Zeit, die die meisten nutzten, um Mitbringsel zu kaufen. Schließlich mussten wir zurück zum Hotel und dann zum Flughafen. Nach einem etwas ruckligen Flug kamen wir um ca. 20.00 Uhr heil in Berlin an. (Jale)

 

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