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AntalyA-Reise    2014

 

 

 

 

Die Schülerinnen und Schüler aus den Türkischkursen (Leistungskurs und Grundkurs) haben eine Kursfahrt nach Antalya, an die Mittelmeerküste „Türkische Riviera“ gemacht. Sie haben ihre Erlebnisse und Eindrücke als Reisebericht in zwei Sprachen, auf Deutsch und auf Türkisch aufgeschrieben. Der gesamte Reisebericht wurde von den leitenden Lehrerinnen Frau Arslan und Frau Galka-Arndt überarbeitet und zur Veröffentlichung in Homepage der Robert-Koch-Oberschule freigegeben.


1. Tag: 8.10.14

Am Mittwoch, um 10 Uhr, trafen wir uns mit den Lehrerinnen Frau Arslan und Frau Galka-Arndt am Flughafen Tegel. Während wir warteten die Koffer aufzugeben, unterhielten wir uns und teilten unsere Vorfreude. Unsere Personalausweise wurden am CheckIn kontrolliert. Im Flugzeug angekommen, wurden wir langsam ruhiger und genossen den Flug. Die drei Stunden Flug kamen uns nicht lang vor und schon landeten wir um 17.30 Uhr in Antalya. Wir spürten sofort die Wetterveränderung. Im Gegensatz zu Berlin waren es in Antalya knapp 32 Grad.

 

Nach der Ankunft in unserem Hotel waren wir beeindruckt. Unser Zimmer war sehr groß. Andere Schüler hatten 3-Bettzimmer, wir aber ein 4-Bettzimmer. Am meisten gefiel mir und meinen Zimmergenossinnen unser Balkon, weil die Aussicht vom Balkon uns auf das Meer blicken ließ.


Abendspaziergang

Es war dunkel geworden und die Kaffees und Läden am Strand funkelten in unterschiedlichen Lichtern. Deswegen beschlossen wir, uns in ein Café zu setzen. In unserem Café gab es eine kleine Veranstaltung für die Gäste, in der Livemusik gespielt und und Gedichte vorgetragen wurden. Die Cafébesucher amüsierten sich so sehr, dass eine ältere Frau anfing zu tanzen. In Folge dessen hörten wir der Musik zu, unterhielten uns und tranken erfrischende Getränke.

Wir hatten uns entschieden, zurück ins Hotel zu gehen, da wir sehr erschöpft waren. Beim Vorübergehen an einem Fünf-Sterne-Hotel hörten wir Musik. Diese gefiel uns so sehr, dass Frau Arslan die Angestellten des Hotels überzeugte, uns hineinzulassen. Die Atmosphäre der Tanz-Lounge war energievoll und junge Menschen tanzten zu lateinamerikanischer Musik eng miteinander. Wir sahen eine Weile den tanzenden Menschen zu. Diese Art der Musik und des Tanzes beeindruckten uns sehr.

2. Tag: 9.10.14

Im Museum waren wir von 10 bis 11:30 Uhr. In dieser Zeit konnten wir uns die Sammlungen antiker Kunst anschauen.

Das Museum besitzt Statuen. Eine der besonders eindrucksvollen war „Die Tänzerin“ im Göttersaal. Sie wurde aus schwarz-weißem Mamor gefertigt. Die Beleuchtung, Präsentation und die ausführliche Beschriftung in Türkisch und Englisch verdienen volles Lob.

Nachdem alle mit der Besichtigung fertig waren, haben wir im schönen Garten des Museums Gruppenfotos geschossen.

 

Unser zweiter Besichtigungsort war die Altstadt (Kaleici). Die Fahrt dahin war sehr interessant, da wir mit der Straßenbahn in Antalya gefahren sind und uns vieles während der Fahrt besichtigen konnten.

Auf dem Weg in die Altstadt haben wir das Rathaus entdeckt und davor den Bürgermeister von Antalya (Menderes Türel). Wir haben uns vor den Bürgermeister hingestellt und konnten ihm Fragen stellen.

Er hat uns verabschiedet und wir sind weiter Richtung Meer (Mermer Pilaji) gelaufen. Dort gab es ein Café, von dem man einen schönen Ausblick auf das Meer hatte. Im Café hat uns unsere Lehrerin Frau Arslan etwas zum Essen gebracht (Börek). Darauf musste sie leider sehr, sehr, sehr (45 min.) lange warten, weil die Köchin es alleine zubereitet hat.

3. Tag: 10.10.14

Wir sind vor dem antiken Theater Aspendos ausgestiegen. Aspendos war eine antike Stadt in Kleinasien an der Südküste der Türkei. Das große Theater aus römischer Zeit ist eines der besterhaltenen der Antike. Es wird auch heute noch für Aufführungen genutzt, dies konnten wir anhand der neuen Kabinen hinter der Bühne erkennen.

Gegen Abend haben wir den Strand verlassen und sind zum Abendessen ins Hotel zurückgekehrt. Danach trafen wir uns erneut und machten uns auf den Weg zum Apollo Tempel. Dieser befindet sich am Ende der Promenade in Side. Es war sehr spät, der Tempel war beleuchtet und wir machten sehr viele Fotos, um unsere Erlebnisse in Erinnerung zu behalten.


 

Zu guter Letzt haben wir uns in Gruppen aufgeteilt und durften in der Einkaufsmeile bummeln, in der es viele kleine Geschäfte gab und haben uns dann anschließend am Hafen auf einer Bank ausgeruht.  Um 23:30 Uhr trafen wir uns mit der Gruppe und gingen zusammen zurück ins Hotel. Alle gingen auf ihre Zimmer und schliefen sofort ein.


4. Tag: 11.10.14

 

Heute begann der Tag um 9 Uhr mit dem Frühstück im Restaurant des Hotels. Dieses heißt Nar Pansion und ich habe beim Frühstücken auch erfahren, wieso das Hotel Nar (Granatapfel) heißt. Der Ort Side, in dem wir uns befinden, hieß früher Granatapfel. Die Menschen bezeichneten den Granatapfel als Symbol für Fruchtbarkeit. Die antike Stadt Side ist auch eine der ältesten Siedlungen der Türkei. Sie entstand 700 Jahre vor Christus und ist heute eine Provinzstadt von Antalya. Side befindet sich im Flussdelta des Manavgat. Dieser Ort ist mit seinem fruchtbaren Boden, seiner einzigartigen Natur und seiner Geschichte ein Touristenmagnet.

 

Nach dem Frühstücken schrieben im Restaurant diejenigen ihre Berichte zu Ende, die noch nicht fertig waren. Wir, die Jungen, sollten die Rede vorbereiten, welche in Anamur, in der Schule, die wir besuchen werden, vorgetragen wird.


Später, als wir am Strand waren, gab uns Frau Arslan das Geld für das Mittagessen und wir durften eigenständig Essen gehen. Zuerst lagen wir fast alle auf den Liegen am Strand. Manche von uns waren schon im Wasser. Leider konnte ich nicht schwimmen, da ich meine Badehose im Hotel vergessen hatte. Trotzdem war es schön, unter der Sonne zu liegen und den Wellen zu zuhören. Außerdem konnten wir die hohen Berge am Rande des Meeres sehen. Zum Essen waren wir im „Büfe“, wo wir auch Backgammon gespielt haben.

5. Tag: 12.10.14


 

Endlich kamen wir in Alanya an. Die Aussicht war wunderbar. Das Meer, die Schiffe und vieles mehr beeindruckten mich von tiefstem Herzen. Sie erzeugten in mir ein Gefühl der Ruhe und Stille. Ich fühlte mich sehr wohl dort und genoss die Aussicht. Sowas sehe ich selten.

Trotzdem ging es mir nach kurzer Zeit schlecht, denn der steile Aufstieg unter der Sonne war für mich zu anspruchsvoll. Dem Wunsch meiner Lehrerin folgend, lief ich trotzdem weiter. Ich schüttete mir Wasser in den Nacken. Oh man tat das gut! Jetzt hatte ich wieder Energie und schaffte es doch noch bis zur Burg.

Ich schaute mich um. Es war traumhaft, die schöne Stadt von oben zu betrachten. Der Wind machte das Ganze angenehmer.

Die Geschichte der Stadt Alanya ist eng verflochten mit der Geschichte der Burg - lange Jahrhunderte existierte Alanya zum grössten Teil nur auf dem Burgberg. Auch ihre immense strategische Bedeutung für das Römische Reich verdankt die Stadt der imposanten Festung auf dem Burgberg.

Der Burgberg besteht aus drei Sektoren, die jeweils durch Mauern umfasst werden. Zum äußeren Sektor gehören wichtige Gebäude aus der seldschukischen Zeit, wie die Werft und der „Rote Turm“ (türk. K?z?l  Kule). Der Turm ist 33m hoch und wurde 1224-1228 zum Schutz des Hafens erbaut. Im mittleren Sektor liegen ein Badehaus und eine Moschee. Der dritte Sektor ist die Zitadelle ( Iç Kale), der Ursprung der Anlage. Dort befinden sich neben der byzantinischen Kirche der Palast des Sultans, Zisternen und Baracken.

Nach einiger Zeit liefen wir in schnellem Tempo wieder runter. Das war für mich problemlos. Es dauerte nicht lange bis wir unten ankamen. Unsere Lehrerin staunte, wie schnell wir waren. Wir stiegen wieder in den Bus und fuhren in ein Restaurant. Wir waren alle nach dieser Anstrengung sehr hungrig. (…) Im Bus schlief ich…

Als ich aufwachte waren wir in Anamur angekommen. Ich freute mich, als uns der Angestellte vom Hotel ein Dreierzimmer zuwies. Schnell gingen wir ins Zimmer und packten unsere Sachen aus. Wir waren sehr zufrieden. Die Aussicht vom Balkon war echt einmalig. Es war so, als ob das Meer gleich vor meinen Füßen läge. Ich freute mich sehr und konnte es kaum erwarten, ins Meer zu gehen. Ich nahm mir vor, jeden Morgen vor dem Frühstück schwimmen zu gehen. So eine Gelegenheit werde ich vielleicht nie wieder haben. (…)

Es war Zeit fürs Abendessen… Es war sehr angenehm, draußen in der Hitze (aber gleichzeitig war es auch windig) zu essen. Ich hätte dort mein Leben lang sitzen können. Die Geräusche vom Meer gaben mir Ruhe. Mir kamen sehr viele Erinnerungen und Gedanken in den Sinn.

 

6. Tag: 13.10.14

Heute ist unser erster Tag in Anamur. Anamur ist ein beschauliches, ruhiges Städtchen, das noch relativ unbeeinflusst vom Massentourismus direkt am Meer gelegen ist. Da wir uns gerade nicht in der Hauptsaison befinden, ist es hier ziemlich friedlich und man hat die Möglichkeit in Ruhe dem Rauschen des Meeres zu lauschen. Wir sind im Ö?retmenevi untergebracht, dem Haus des Lehrers. Das Haus hat 4 Stockwerke, über die unsere Zimmer verteilt liegen.

Gegen 11 Uhr nahmen wir die Schüler_innen mit auf eine Erkundungstour durch den Ort.

Frau Arslan erklärte ihnen, wo es etwas Spannendes zu sehen gibt, wo es sie lohnt zu essen und wovon sie lieber die Finger lassen sollten.

Wir liefen weiter bis zum Dragon Fluss, über den eine Brücke führte. Diese Brücke war, ähnlich einer Hängebrücke, sehr leicht aufzuschwingen. Das fiel auch unseren Jungs auf, die sich daraufhin einen Spaß daraus machten, die Brücke durch Hüpfen und Gewichtsverlagerung zu schaukeln. Die Mädchen der Gruppe kreischten dann immerzu auf. Das machte es für die Jungen natürlich nur noch attraktiver.

Auf der anderen Seite angekommen liefen wir einen Feldweg entlang, der an einer Klippe endete. Von dort aus hatte man eine wunderschöne Aussicht auf das Meer und die Berge.

Die Schüler_innen kletterten zwischen den Felsen herum und entdeckten Krabben im Wasser. Da es sehr heiß war, füllten zwei Schüler_innen ihre Wasserpistole und lieferten sich eine Wasserschlacht. Schließlich liefen wir langsam wieder zurück Richtung Ort. Diesmal jedoch nutzten wir den Weg durch den, am Meer entlang verlaufenden, Park. Wir kamen an einem Café an, das uns Lehrerinnen gefiel. Daraufhin verteilte Frau Arslan an jede/n Schüler/in 25TL, das sind umgerechnet ca. 9€. Mit diesem Geld sollten sie sich ordentliches Mittagessen kaufen. Die Schüler_innen strömten mit ihrem Geld in alle Richtungen auseinander.

Nach dem Essen sammelten wir unser Schüler_innen wieder zusammen und gingen zum besten Eisladen der Stadt. Mavi Kö?e Dondurma. Dort bekommt man original türkisches Eis (Sak?z dondurmas?), das zwischen zwei Oblaten serviert gegessen wird. Man isst es dann wie ein Sandwicheis. Der Unterschied besteht jedoch in der Konsistenz des Eises. Das türkische Eis ist viel fester. Das liegt an einer speziellen Harzart (Mastix- Weichharz aus der Rinde des Pistazienbaumes gewonnen), die essbar ist und von der ein klein wenig dem Eis beigemischt wird. Daher schmilzt es auch nicht so schnell. Das Eis war sehr lecker, doch auch unglaublich viel.

7. Tag: 14.10.14

Um 11:55 Uhr kamen wir in  der antiken Stadt Anemurium an. Vor uns war ein Bus voller Kunststudenten aus Mersin.

„Die ersten Spuren dieser grossartigen antiken Siedlung führen ins 4. Jahrhundert vor Christus zurück. Für die Römer wurde dieser Ort später sehr wichtig und beherbergte bis zur 20000 Menschen mit allen Infrastrukturen, welche die damalige Zeit so hatte, also Wasserversorgung, Kanalisation, Therme, Theater, offener, großer Spazierpark usw.

Ein schweres Erdbeben im 4. Jahrhundert machte dieser Herrlichkeit ein Ende, da die gesamte Wasserversorgung zusammenbrach. So wurde das verlassene Anemurium nach und nach zur einer einsamen Gräberstätte.“

 In kleinen Gruppen besichtigten wir die Antikstadt. Leider Gottes trauten wir uns nicht höher zu klettern, weil es eine Menge Grashüpfer auf dem steinigen Weg gab. Wir bekamen Angst und liefen davon.


 

Nach unserer Recherche über 'Anemurium' sind wir ans Meer gegangen. Das Meer ähnelte einem Aquarium. Es war sehr sauber und schön. Wir fanden es so herrlich, dass wir die restliche Zeit nur dort verbringen wollten. Wir setzten uns an den Strand. Manche von uns gingen schwimmen, bewunderten das Meer und sammelten Steine und einige tauchten ihre Beine in das Meer, sowie wie wir.

 

8. Tag: 15.10.14

Wir stiegen um 9.40 Uhr in den Bus. Dort gab uns Frau Nasibe zahlreiche Informationen über Anamur. Sie zeigte uns den hauptsächlichen Wohnort der Schildkröten und sprach über die Bedeutung des Dragon Flusses. Früher wurde dieser Fluss als „Monster“ angesehen. Aufgrund seiner sehr schnellen und starken Strömung hat er den Namen „Dragon“ bekommen.

Auf dem Weg sahen wir auch das Mamure Burg. Aufgrund von Renovierungsarbeiten war es geschlossen. Nachdem wir das Schloss von außen betrachtet und fotografiert hatten, setzten wir unseren Weg fort. 

kultür- muz ve gölevez festivali


 

Um 10.00 Uhr sind wir beim „ Geleneksel Muz Ve Gölevez Festivali“ angekommen. Dieses ist ein traditionelles Fest für Bananen und Kolokas. An uns wurden Luftballons verteilt und wir nahmen am Einmarsch teil. Auf dem Fest sprach der Bürgermeister über seine Ziele. Er will die Kultur für die  kommenden Generationen erhalten. Er versprach auch, dass er den Tourismus fördern wird. Nach der Rede wurden Volkstänze aufgeführt.

Im Anschluss an die Vorführungen hatten wir bis 12.00 Uhr Zeit, uns die Stände anzusehen, z.B. die Handarbeit der Frauen und die lokalen Artikel. Nach unserem Rundgang über das Fest trafen wir uns wieder und ließen uns neben den Bananen für einen Fernsehbericht fotografieren und filmen. Die Reportage über dieses Fest sollte am kommenden Tag auf Kanal 33 gezeigt werden.

Bozyazi anadolu lisesi

Nach dem Essen fuhren wir zur Bozyazi Anadolu lisesi (Oberschule). Dort kamen wir um 14.20 Uhr an. Als wir vor dem Eingang warteten, schauten viele Schüler neugierig aus den Fenstern. Wir fühlten uns sehr komisch und unwohl. In der Schule herrschte eine große Aufregung aufgrund unseres Besuchs.

Zuerst saßen wir in der Cafeteria und wurden über die Schule informiert: die Schule hat einen großen Hof. Das liegt daran, dass sie vor acht Jahren noch ein Heim für im Ausland lebende Türken war. Die Schule hat aufgrund des milden Klimas keine Turnhalle für den Sportunterricht, daher findet dieser im Hof statt.

Wir nahmen am Englischunterricht teil, haben uns vorgestellt und sämtliche Fragen der Schüler beantwortet. Die Jungen unserer Gruppe haben die Robert- Koch- Schule und dementsprechend das deutsche Schulsystem vorgestellt. Außerdem erklärten wir ihnen die Absicht unserer Reise: wir wollten die Türkei und die türkische Sprache besser kennenlernen. Sie waren sehr überrascht, dass wir Türkisch sprachen, da wir aus Deutschland kommen. Anfangs sprachen sie mit uns Englisch. Wir machten ihnen klar, dass wir türkische Vorfahren haben und der einzige Unterschied sei, dass wir in Deutschland geboren und aufgewachsen sind.

 

 

9. Tag: 16.10.14

Nach dem  Frühstück sind  wir mit  dem Bus in die Bozyazi Anadolu Oberschule gefahren. Wir hatten nach unseren gestrigen Eindrücken den Wunsch geäußert, einen Tag mit den Schülern mitzulaufen, um die Erfahrung zu machen, wie es ist, dort zur Schule zu gehen. Als wir dort ankamen, wurden wir den Klassen  zugeteilt. Bevor die Schüler_innen die Schule betreten, stellen sie sich vor dem Schulgebäude klassenweise auf. Erst nach der Morgenbegrüßung, dürfen sie das Gebäude betreten.

Die erste  Stunde  begann um 08:20 Uhr mit dem Deutsch-unterricht. Die Schüler konnten kaum Deutsch sprechen, jedoch versuchten sie ihr Bestes.

Um 09:00 Uhr begann die 20-minütige Pause. In dieser Zeit konnten sich die Schüler Essen in der Cafeteria  kaufen.                                   

Nachdem es zum Unterricht geklingelt hatte,sind die Schüler in ihre Klassen  gegangen. Der Unterricht in dieser Schule ist viel lauter, als bei uns. In jeder Klasse sind 35 Schüler. Es ist eng und schmutzig, die Ausstattung ist alt. Die Schüler tragen Schuluniformen. Der Deutsch- und überhaupt der Sprach-unterricht finden meist schriftlich statt.

Die zweite Stunde endete um 10:00 Uhr.

Nach der 10-minütigen Pause begann die 3. Stunde. Nachdem wir eine Geographiestunde absolviert  hatten, wechselten wir in eine andere Klasse.

Nach der vierten Stunde versammelten wir uns auf dem Hof. Wir haben uns von den Lehrern und Schülern verabschiedet und sind mit dem Bus weiter zu einer Bananenreif- Anlage  gefahren.

 

 

Die Bananen sind noch unreif und ganz grün.

Die Bananen müssen zuerst desinfiziert werden.

 

Sie werden verpackt und anschließend  in  einem Lager mit Ethylengas  3 Tage lang besprüht. So reifen sie schneller.

 

Hmmm, lecker!

Als wir nachmittags in der Stadt waren, haben wir unseren Lehrerinnen einen großen Kuchen, als Dankeschön für die schöne Reise, gekauft. Diesen haben wir nach dem Abendessen gemeinsam gegessen.

10. Tag: 17.10.14


Unser Vorletzter Tag fing mit einem Frühstück um 09.00 Uhr an. Manche waren sehr erschöpft und unsere Lehrerin bezeichnete diesen Tag als ein Ausruhtag. Wir durften nach dem Frühstück ins Meer oder auch in unser Zimmer und die, die noch zu arbeiten hatten, sollten bis 12 Uhr arbeiten.

Wir (Aylin & Rumeysa) und unsere Zimmergenossinnen waren weder erschöpft, noch hatten wir zu arbeiten und deswegen wollten wir in die Stadt. Mit der Erlaubnis unserer Lehrerin durften wir in einer kleinen Gruppe schon alleine in die Stadt vorfahren. Wir haben uns fertig gemacht und sind mit dem Bus in die Stadt gefahren. Dort sind wir in fast alle Läden gegangen und haben für unsere Familien die letzten Geschenke gekauft.

Um 18.00 Uhr gingen wir an die Bushaltestelle und fanden dort den Rest unserer Gruppe. Nach einigen Minuten kam auch der Bus und wir sahen beim Einsteigen unsere Lehrerinnen, die auch in die Stadt gekommen waren. Somit fuhren wir alle gemeinsam zurück ins Hotel und aßen unser Abendessen. Es gab Seebarbe.

Nach dem Abendessen besuchten uns Kevser und ihrer Mutter Serap, Bekannte von Fr. Arslan. Einige von uns präsentierten ihnen unsere Reiseberichte, die wir arbeitsteilig für jeden einzelnen Tag geschrieben hatten. Als es 20.00 Uhr war, wurde uns mitgeteilt, dass auf Kanal 33 das „Muz ve Gölevez Festivali" gezeigt werden sollte. Als wir das erfuhren, setzten wir uns in die Lobby, in der es einen Fernseher gab. Da es sich um eine Dokumentation handelte, dauerte es sehr lange. Wir waren nur ein paar Mal kurz im Bild. Uns wurde langweilig.

Da für uns noch eine Preisverleihung auf dem Programm stand, verließen wir die Lobby. Verliehen wurden Preise für die besten Reiseberichte von Tag 5. Für diesen Tag hatten alle einen Bericht geschrieben. Die Gewinnerinnen (1. Tuba Özdemir, 2. Hande Candemir und 3. Rumeysa Bayezit) bekamen ihre verdienten Geschenke. Auch für die, die ihre Hotelzimmer sauber gehalten hatten, gab es ein kleines Geschenk. Anschließend gingen alle müde auf ihre Zimmer.

11. Tag: 18.10.14

Der Manavgat Wasserfall

An unserem letzten Tag der Türkeireise fuhren wir früh morgens mit dem Bus aus Anamur los. Der Weg ging durch die mit Serpentinen gepflasterten Berge. Die Fahrt dauerte 3,5 Stunden, bis wir in Manavgat einen Zwischenstopp einlegten. Wir hatten uns vorgenommen, den Wasserfall zu besichtigen. Dieser ist gar nicht wegen seiner Größe, sondern aufgrund seiner Farben berühmt. Das Wasser ist teilweise tiefgrün, an anderen Stellen blassblau und manchmal türkis. Es war wunderbar, dieses Naturschauspiel zu bewundern. Auch war es eine willkommene Unterbrechung des langen Transfers zum Flughafen. Jedoch fiel uns, wie wir so im eisigen Wasser nahe des Wasserfalls standen und dem steten Rauschen zuhörten, der Abschied von der Türkei sichtlich immer schwerer.

Auf der Weiterfahrt gingen mir die Stationen unserer Reise nochmal durch den Kopf. Wir haben soviel erlebt und gesehen- es waren 11 ganz besondere Tage, die keiner der Mitreisenden je vergessen wird. Da bin ich mir sicher!

 

 

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